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Mit Blaulicht durch die Mitte

Rettungsgasse rettet Leben 



 
Bei einem Stau auf mehrspurigen Straßen sind alle Autofahrer verpflichtet, die sogenannte Rettungsgasse frei zu machen. Immer wieder kommt es beim Stau auf der Autobahn zu massiven Problemen, weil die Fahrer der Einsatzfahrzeuge von Rettungsdiensten und Feuerwehren wegen der fehlenden oder ungenügenden Rettungsgasse im Stau stecken bleiben. 
 

Diese Gedankenlosigkeit vieler Autofahrer führt immer wieder dazu, dass Einsatzkräfte auf dem Weg zu einem Unfall oder zu einem anderen Einsatz wertvolle Zeit verlieren.
 
Dabei – so heißt es in der entsprechenden Vorschrift der Straßenverkehrsordnung – ist die Rettungsgasse bei zwei Fahrstreifen in der Mitte zu bilden: Autos auf dem linken Fahrstreifen müssen also an den linken Fahrbahnrand fahren, die auf der rechten Spur an den rechten Fahrbahnrand.  
 
Bei mehrspurigen Autobahnen ist die Rettungsgasse zwischen dem äußersten linken und der direkt rechts daneben liegenden Fahrspur zu bilden. In der Regel ist das dann der mittlere Fahrstreifen. Hintergrund: Der Standstreifen ist als Zufahrt zu den Einsatzstellen nicht geeignet, weil er oft nicht durchgehend ausgebaut oder von liegengebliebenen Fahrzeugen blockiert ist.
 
Alle Autofahrer, die gegen das Gebot der Rettungsgasse verstoßen ,müssen  mit einem Bußgeld von mindestens 20 Euro rechnen.  Jeder Autofahrer sollte daran denken, dass im Notfall keine Zeit verloren werden darf: in Europa könnte es jedes Jahr 2500 Verkehrstote weniger geben, wenn die Rettungskräfte auf dem Weg zum Einsatz nicht unnötig behindert werden.
 
Vergleichbare Regeln zur Rettungsgasse gibt es neben Deutschland übrigens auch in Österreich, in der Schweiz, Slowenien und Tschechien.
 
 
Wir von der Feuerwehr wünschen Ihnen, dass Sie möglichst selten in einen langen Stau geraten, vor allem, dass Sie unfallfrei vorankommen – und bitten Sie: denken Sie an die Rettungsgasse. und halten Sie diese auch frei, denn Sie wissen nie, wie viele Einsatzfahrzeuge noch folgen…
Ihre Feuerwehr Odelzhausen 




Film copyright Feuerwehr Odelzhausen




Wir bedanken uns bei der Fa. ASFINAG
für die Überlassung des Filmes. Quelle für diesen Film: ASFINAG.
copyright Asfinag.