Massenkarambolage auf der Autobahn

Vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit und zu geringem Sicherheitsabstand haben sich bei einem heftigen Regenschauer mehrere Auffahrunfälle hintereinander ereignet.

Zwischen Adelzhausen und Odelzhausen waren in Fahrtrichtung München 28 Fahrzeuge in die Unfallserie verwickelt, 44 Insassen erlitten bei den Unfällen Verletzungen. Zum Glück war niemand eingeklemmt, eine Fahrzeuginsassin war allerdings so schwer verletzt, dass sie  mit einem RTH ins Krankenhaus geflogen werden musste. Die anderen Verletzen wurden an Ort und Stelle versorgt oder kamen mit dem BRK in nahe gelegene Krankenhäuser. Während der Unfallaufnahme und der Aufräumungsarbeiten sowie der Landung von drei RTH war die Autobahn mehrere Stunden gesperrt. Im Urlauber- und Feierabendverkehr bildete sich ein 18 Kilometer langer Rückstau, auch die Ausweichrouten waren schnell überlastet.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Odelzhausen, Wiedenzhausen, Adelzhausen, Dasing, Sulzemoos, Heretshausen, Feldgeding, Friedberg, Aichach, Dachau, Günding, Karlsfeld sowie die BF Augsburg, die KBI, drei RTH, das BRK und die VPI FFB. 
Auch der Dachauer Landrat Stefan Löwl machte sich an Ort und Stelle ein Bild von der Situation.
 
Alarm:  18.49 h
 
 
 
 
Zu schnell mit Wohnwagen
 
Kurz vor dem starken Regenschauer, der auf der Gegenfahrbahn zur Massenkarambolage geführt hatte, mussten die Feuerwehren Odelzhausen und Wiedenzhausen bereits einer niederländischen Familie helfen. Die Familie war auf dem Rückweg aus dem Urlaub wohl etwas zu schnell unterwegs, so dass sich der Wohnwagen kurz nach der AS Odelzhausen in Fahrtrichtung Stuttgart aufschaukelt und dann gedreht hat. Zum Glück erlitten die Eltern und ihre beiden etwa 8 jährigen Mädchen nur einen Schreck und leichte Blessuren.









Toolbox
Print Drucken
Acrobat PDF
Arrow Right Weiterempfehlen
RSS RSS Abonnieren

Veröffentlicht
18:52:00 03.08.2017